Wer hätte gedacht, dass Microsoft schon seit Windows 2000 ein Tool in seine Betriebssysteme integriert, mit dem man Dateien durchaus sicher löschen kann!? Vielleicht ist der sehr geringe Bekanntheitsgrad dieser Funktion damit zu erklären, dass es sich dabei eigentlich nur um eine Nebenfunktion des seit Windows 2000 in alle Windows-Versionen (mit Ausnahme der Home Editions) integrierten EFS (Encrypted File System) handelt.

Dass Tool nennt sich cipher.exe, ein Dienstprogramm welches eigentlich die EFS-Verwaltung über Kommandozeile ermöglicht. Es enthält jedoch eine Option, die nichts mit Verschlüsselung zu tun hat: führt man es mit dem Parameter /W:Laufwerksbuchstabe:\ (und natürlich den dementsprechenden Berechtigungen) aus, überschreibt es sämtlichen unzugeordneten Speicher auf dem Zielvolume zuerst mit binären Nullen, dann binären Einsen und schließlich nocheinmal mit einem Zufallswert. Es werden also nur Dateien überschrieben, die zuvor über den Explorer oder auf ähnlichem Wege gelöscht wurden (nicht nur in den Papierkorb verschoben!). weiter lesen

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