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Durchsuche Beiträge, die am 17. Januar 2009 erstellt wurden

Ganz ehrlich – ich hätte letzten Freitag Abend nicht mit den Server-Administratoren bei Microsoft tauschen wollen. Offensichtlich hatte in Redmond niemand mit einer derart großen Nachfrage nach der ersten öffentlichen Betaversion von Microsofts Vista-Nachfolger gerechnet. Dementsprechend waren die Download-Server auch nach kurzer Zeit völlig überlastet, sodass man sich bei Microsoft dazu gezwungen sah, den Download vorübergehend wieder vom Netz zu nehmen. Erst Samstag Nachmittag war der Download dann wieder verfügbar. Und es gab auch gleich noch eine gute Nachricht: das eigentlich erst angegebene Download-Limit von 2,5 Millionen hat Microsoft kurzerhand gekippt, sodass sich nun jeder Interessierte bis zum 24. Januar eine Kopie der Beta 1 von Windows 7 bei Microsoft herunterladen kann – unabhängig von den bereits insgesamt getätigten Downloads.

Auch ich habe mir die deutschsprachige Version von Windows 7 Beta 1 64-Bit heruntergeladen und auf meinem Notebook installiert. Und was soll ich sagen – ich war schier überrascht, wie stabil das System bereits läuft (man beachte, dass es sich hier noch um die Beta 1 handelt!) und vor allem, dass es trotz dieses noch recht frühen Stadiums keine Kompatibilitätsprobleme mit meiner Notebook-Hardware gab und es sich bereits schneller und flüssiger anfühlt als sein Vorgänger, Windows Vista. Denn wie die Versionsnummer 6.1.7000 schon vermuten lässt: im Kern handelt es sich um ein aufgebohrtes Vista! Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick: weiter lesen

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Jahrezehntelang hielt sich der Mythos, dass eine Festplatte nur sicher gelöscht werden kann, indem man sie mehrmals mit möglichst komplizierten Algorithmen überschreibt. Demenstsprechend ist auch die Vielfalt an kostenpflichtigen Programmen, die dem Anwender das Gefühl vermitteln sollen, er habe seine sensiblen Daten unwiderbringlich vernichtet. Dabei geben selbst professionelle Datenwiderherstellungsfirmen zu, dass einmal mit Null überschriebene Daten unwiderbringlich verloren sind.

In einer wissenschaftlichen Untersuchung hat der Forensikexperte Craig Wright nun mit diesem Mythos aufgeräumt. Er hat nachgewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit, Daten auf einer Festplatte nach einmaligem Überschreiben noch widerherstellen zu können, gegen Null tendiert. Ein Bit, dessen genaue Postition einem bekannt ist, ließe sich noch mit einer Trefferquote von 56% rekonstruieren. Bei einem Byte liegt die Wahrscheinlichkeit nur noch bei 0,97 %. Dementsprechend gering ist also die Wahrscheinlichkeit, wenn man sich im Kilobyte-Bereich bewegt.

Es ist also völlig unnötig, sich ein teures Tool zur Datenvernichtung zu kaufen, wo es doch einfache Bordmittel der Betriebssysteme auch tun: Bei Linux hilft der dd-Befehl weiter und Windowsnutzer können seit Windows 2000 auf ein Tool namens Cipher zurückgreifen. Einen Nachteil haben diese Tools allerdings: der psychologische Effekt ist bei ihnen natürlich geringer ;-)

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