Morgen, bzw. am 5. Mai wird der Windows 7 Release Candidate einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zuerst werden MSDN- und Technet-Abonneneten und danach alle anderen Testwilligen versorgt. Sowohl eine 32-Bit, als auch eine 64-Bit Variante werden verfügbar sein.
In den letzten Tagen bin ich auf ein sehr interessantes neues Feature des RC gestoßen, den Windows XP Modus. Wer das hört rümpft sicher erst einmal die Nase, da der bereits in die Vorgängerversionen integrierte Kompatibilitätsmodus ja nie eine wirkliche Hilfe war und ältere Programme auch nur selten stabil zum Laufen brachte. Aber Windows 7 soll hier Abhilfe schaffen. Im Windows XP Modus (der übrigens erst nachinstalliert werden muss) wird den Programmen nicht mehr einfach nur ein Windows XP vorgegaukelt, sondern sie werden direkt in einem virtuallisierten Windows XP ausgeführt. Dieses basiert auf dem neuen Virtual PC 7 und setzt Prozessoren mit Virtualisierungstechnik voraus. Die so ausgeführten Anwendungen integrieren sich beinahe nahtlos in Windows 7 und werden nicht nur, wie bisher vom Virtuell PC gewohnt, in einer abgeschlossenen virtuellen Maschine ausgeführt. So tauchen die in der XPM-VM (XP Modus-VM) installierten Anwendungen z.B. auch im Startmenü von Windows 7 auf und sollen sich in der Taskleiste verankern lassen. Der Start der VM beim Aufruf der Anwendung soll für den Nutzer kaum wahrnehmbar sein und man bekommt von ihr auch lediglich das Programmfenster der gestarteten Applikation zu sehen.



